Pressestimmen-Archiv 2009-2014

Gesangsklasse begeistert

Artikel „Trierischer Volksfreund“ vom 21.10.2014

Bericht und Foto (©) von unserem Mitarbeiter Martin Möller.

(Konz)Am Eingang warteten einige Optimisten noch auf Karten-Rückläufe, während im Festsaal Kar thaus schon dichtgedrängt die Besucher saßen. 20 Jahre Gesangsklasse Ursula Bauer: Unter dem Titel „Märchen, Mythen & Magie“ boten 26 Damen und 12 Herren eine spannende Reise durch die Welt der Fantasie.

Im Bild: Ute Arens, Mitte, als böse Königin (Schneewittchen) umgeben von ihren Hofdamen

Das breite Spektrum der Szenen reichte vom „Erlkönig“ bis zum „Phantom der Oper“. Peter Kasper, Bass, und Fred Boden, Schlagzeug, sorgten für den rechten Schwung, und Gabriele Remer glänzte am Klavier mit einem Mammut-Begleiterprogramm. Die Zuhörer waren begeistert. (mö)/TV-Foto: Martin Möller


Im Reich der Stimme
Ursula Bauer ist seit 20 Jahren Gesangspädagigin aus Leidenschaft.

Artikel „Trierischer Volksfreund“ vom 16.10.2014

Bericht und Foto (©) von unserem Mitarbeiter Martin Möller.

Gesangspädagogin sein bedeutet vor allem: Nicht nur die Stimme schulen, sondern den ganzen Menschen. Ursula Bauer praktiziert das seit 20 Jahren.
Kommenden Sonntag, 19. Oktober, stellt sie in Konz-Karthaus
erneut ihre Gesangsklasse vor.

Zusammenarbeit auf Augenhöhe:
Gesangspädagogin Ursula Bauer (rechts) übt mit Schülerin Bettina Schmidtke-Surges.

(Trier/Konz) Die Stimmung im sparsam möblierten Studio unter dem Dach eines Trierer Wohnhauses ist erstaunlich gelassen, ja freundschaftlich. Ursula Bauer und ihre Schülerin Bettina Schmidtke-Surges gehen entspannt miteinander um. Da stellt sich kein autoritäres Lehrer-Schüler-Verhältnis ein, sondern ein Miteinander auf Augenhöhe. Selbstverständlich gibt Ursula Bauer, die jetzt schon 20 Jahre in Trier unterrichtet, ihrer Schülerin Hinweise, Empfehlungen, korrigiert auch bisweilen. Aber Lehrerin und Schülerin arbeiten an einem gemeinsamen Ziel – eine Stimme zu entwickeln und sie dabei vor den Gefahren der Fehleinstellung und der Überanstrengung zu bewahren.
Ursula Bauer sagt es ganz offen: „Ich bin Gesangspädagogin aus Passion.“ Dabei war der Weg dahin nicht unbedingt geradlinig. Erst als die junge Studentin an der Musikakademie in Speyer an einem Meisterkurs der angesehenen Sängerin Maria Stader teilnahm, erkannte sie: Gesangspädagogik, das ist es!
An ihrem Unterricht lässt sich ablesen, dass sich Bauer mit ihrer ganzen Persönlichkeit einbringt, dass es ihr auf Sensibilität und Einfühlung ankommt, auf Nähe und Gemeinsamkeit. Auch wenn diese Praxis gelegentlich zu Enttäuschungen führt – der Erfolg gibt ihr Recht.

Derzeit betreut sie an die 50 gesangsbegeisterte Menschen. Die jüngste unter ihnen ist elf Jahre alt, der älteste über 80. „Trotz des hohen Alters immer noch eine schöne Tenorstimme“, sagt die Lehrerin. Wenn sie am Sonntag, 19. Oktober, 17 Uhr, im Kloster Konz-Karthaus ihr Jubiläumskonzert gibt, machen immerhin 38 Schülerinnen und Schüler mit. Die Veranstaltung steht unter dem Motto „Märchen, Mythen & Magie“, und geboten werden neben einigen Liedern vor allem Opernarien – bekannte und auch weniger bekannte. mö
„20 Jahre Gesangsklasse Ursula Bauer“, Sonntag, 19. Oktober, 17 Uhr, Festsaal Kloster Karthaus, mit Mitgliedern der Gesangsklasse, Gabriele Remer (Klavier), Peter Kasper (Kontrabass), Fred Boden (Schlagzeug). Gesamtleitung: Ursula Bauer. Restkarten erhältlich in der Konzer Buchhandlung Kolibri.


Ein bunter Teppich, aus Tönen gewebt

Artikel „Trierischer Volksfreund“ vom 25.09.2012

Bericht und Foto (©) von unserem Mitarbeiter Jürgen Boie

„Es tönen die Lieder“: Der Titel war Programm im Konzert der Gesangsklasse
Ursula Bauer im Kloster Karthaus. 18 Schülerinnen und Schüler der Trierer Gesangspädagogin begeisterten das Publikum im vollen Festsaal
mit Abend-, Wiegen- und Volksliedern.

Die Magd (Ute Arens) betört mit Charme und Unschuld und der Werbende (Michael Molter) zückt den Ring.

Konz-Karthaus. Das Liedgut jenseits von Klassik und Pop ist ein Genre, das allmählich seinen Platz im musikalischen Leben zurückerobert. Hochrangige Komponisten wie Johannes Brahms, Franz Schubert oder Robert Schumann haben sich neben ihren Orchester- und Kammermusikkompositionen auch dem Volkslied gewidmet und Melodien kreiert, die nach wie vor zum hiesigen Kulturgut gehören.

Bei „Guten Abend, gut’ Nacht“ oder Schlaf, Kindchen, schlaf“ hat jeder sofort die Melodie im Ohr. Gesangspädagogin Ursula Bauer hatte mit ungefähr der Hälfte ihrer derzeitigen Schülerinnen und Schülern ein Programm zusammengestellt, das sich rund um dieses Liedgut bewegte.

Neben Solodarbietungen gab es auch zahlreiche Chorweisen. „Alle meine Schüler singen auch in Chören, insofern brauchten wir nur wenige Proben, um diesen Gesamtklang hinzubekommen“, freute sich Ursula Bauer über das ausgezeichnete Zusammenwirken ihrer Schüler. Bauers Schüler, zwischen 16 und 59 Jahren alt und ausschließlich Amateure, die aus reiner Freude an der Musik singen, sind, wenn sie die Bühne betreten, in der Regel schon einige Jahre bei ihr in der Ausbildung. Der Erfolg war hörbar. Moderator Dieter Lintz stellte begeistert fest, dass das Qualitätsniveau sehr hoch sei.

Wesentlich zum sehr guten Gelingen trug auch die Klavierbegleitung von Gabriele Remer bei. Remer hielt stets engen Kontakt zu den Solisten beziehungsweise zur Dirigentin Bauer bei den Ensemble-Stücken und schuf so den Teppich, auf dem die Sänger sicher laufen konnten. Exzellent, wie sie sich in Dynamik und Tempo an die Bedürfnisse der Vokalisten anpasste. Dass zum Teil neben dem Gesang auch schauspielerische Einlagen den musikalischen Inhalt unterstützten, trug ein gutes Stück zur großen Begeisterung im Publikum bei. Langanhaltender Beifall und zwei Zugaben rundeten einen äußerst unterhaltsamen Nachmittag wunderbar ab. jbo


Von Freud und Leid der Sänger

Artikel „Trierischer Volksfreund“ vom 26.10.2009

Von unserer Mitarbeiterin Anita Lozina

Die 32 Sänger unterscheiden sich in Alter, Geschlecht und Beherrschung sängerischer Schwierigkeitsgrade und haben eines gemeinsam: Sie alle wurden von Ursula Bauer unterrichtet. Deren Gesangsklasse hat zu ihrem 15-jährigen Bestehen im Kloster Karthaus ein Konzert unter dem Motto „Von Musik und Gesang – mal ernst, mal heiter“ gegeben.
Konz. 15 Jahre unterrichtet Ursula Bauer bereits Frauen und Männer unterschiedlichen Alters in einer der schönsten Künste: dem Gesang. Aus diesem Anlass hat ihre Gesangsklasse vergangenen Sonntag ein Konzert im Kloster Karthaus gegeben. Unter dem Thema „Von Musik und Gesang – mal ernst, mal heiter“ zeigten 32 Schüler Bauers, was sie durch ihren Unterricht gelernt haben.

© Foto: Anita Lozina / Trierischer Volksfreund

Heitere Stücke sorgen für Jubel beim Publikum

Der rote Faden des Abends war das Thema „Freud und Leid der Musiker“ – unzählige Komponisten haben sich dieses Themas angenommen. Es gab also genug Auswahlmöglichkeiten, und die Sänger nutzen diese auch: Lustige und dramatische Werke, verschiedene Stile und Epochen wechselten sich ab. Dabei sorgten besonders die heiteren Stücke für Jubel beim Publikum. Carsten Emmerich überzeugte so nicht nur mit seiner Stimme, sondern auch mit schauspielerischem Talent als besserwisserischer Schulmeister in Georg Philipp Telemanns gleichnamiger Kantate. Die zwei Sopranistinnen Monika Hecken und Monika Weber lieferten sich einen überzeugenden Kleinkrieg in Wolfgang Amadeus Mozarts „Ich bin die erste Sängerin!“ aus „Der Schauspieldirektor“. Ebenfalls einen Kleinkrieg – wenn auch auf noch naiverer Ebene – konnte das begeisterte Publikum zwischen Marion Weber und Hendrik Wisbar beobachten, die sich bei „Alles was du kannst, das kann ich viel besser!“ aus Irving Berlins Musical „Annie get your gun“ stimmlich duellierten. Als stürmische Putzfrau, die von großer Karriere träumt, brillierte Monika Hecken in „Spiel ich die Unschuld vom Lande“ aus Johann Strauss’ Operette „Die Fledermaus“, die kurzerhand den Moderator der Veranstaltung, TV-Redakteur Dieter Lintz, in ihren Auftritt einbettete – und damit die Lachnerven der Zuschauer punktgenau traf.

Das Publikum war begeistert. „Mir haben besonders die sich streitenden Sängerinnen gefallen“, sagt Helena Ries aus Gusterath. „Es war aber auch insgesamt super, einfach ein ganz toller Abend!“

 

 

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