Pressestimmen-Archiv 2003-2006

Alte Schlager und Filmmelodien in Konz
„Wir machen Musik“

Artikel in „Trierischer Volksfreund“ vom 08.02.06

Im Kloster Karthaus in Konz erklingen am Sonntag Evergreens. 

(red) Vier Solisten der Gesangsklasse Ursula Bauer präsentieren am Sonntag, 12. Februar, um 17 Uhr im Festsaal Kloster Karthaus in Konz ein Konzert mit alten Schlagern und Filmmelodien unter dem Motto „Wir machen Musik“. In ein- und mehrstimmigen Arrangements erklingen Evergreens u.a. wie: „Ich brech’ die Herzen der stolzesten Frau’n“, „Ich tanze mit Dir in den Himmel hinein“, „FĂĽr eine Nacht voller Seligkeit“ und „Wochenend und Sonnenschein“. Konzeption, Bearbeitung und Einstudierung des Programms liegen in den Händen der Trierer Gesangspädagogin Ursula Bauer. Als Gesangssolisten wirken mit: Monika Hecken (Sopran), Monika Weber (Sopran), Carsten Emmerich (Bariton) sowie Tim Heisse (Bass-Bariton). Sie werden begleitet von Christian Hill (Klavier), Peter Kasper (Kontrabass) und Fred Boden (Schlagzeug). Der Eintritt ist frei.


Musik die ankommt

Artikel „Trierischer Volksfreund“ vom 13.02.2006

KONZ. „Wir machen Musik“: Unter diesem Motto gestalteten Solisten der Trierer Gesangsklasse von Ursula Bauer ein Programm mit alten Schlager- und Filmmelodien. Sie konnten einen immensen Erfolg verbuchen.
Von unserem Redakteur
DIETER LINTZ
Unverhofft kommt oft. Da wird zu einem Konzert an einem ganz gewöhnlichen Sonntagnachmittag ins Kloster Karthaus eingeladen. Und plötzlich strömen Menschenmassen in den kleinen Klostersaal, dass die Stühle nicht reichen und selbst die Stehplätze so knapp werden, dass sich mit einem Platz im Flur begnügen muss, wer nicht mindestens 20 Minuten vor Beginn da war.
Woran mag’s liegen? Dass die Veranstaltung keinen Eintritt kostet? Dagegen sprechen die vielen Geldscheine, die sich nachher in den Spendenboxen für einen freiwilligen Obolus stapeln. Die professionelle Werbung? Das haben andere auch schon versucht, mit weit weniger durchschlagendem Erfolg. Wahrscheinlich ist es das reizvolle Programm, das sich eines fast brach liegenden Genres annimmt: Filmmelodien aus den 30er-Jahren, von Peter Kreuder, Robert Stolz, Michael Jary und vielen anderen großen Komponisten der leichten Muse. Schöne, oft augenzwinkernde, meist schmalzfreie Schlager, Evergreens, denen – mal zu Recht, mal zu Unrecht – das Stigma der Durchhaltefilme jener Zeit anhaftet. Und die doch unüberhörbar Kinder sind der wilden, freien Berliner Cabaret-Jahre vor Beginn der Nazi-Barbarei.
Ein ideales Betätigungsfeld für die Gesangsschüler von Ursula Bauer, bietet sich doch ein dankbares Repertoire an, mit dem man sich profilieren kann, ohne risikoreich über stimmliche Grenzen hinaus zu gehen. Das Quartett Monika Hecken, Monika Weber, Carsten Emmerich und Tim Heisse spielt die kleinen Geschichten, die sich hinter den Schlagern verbergen, szenisch mit viel Spaß an der Freude aus, zeigt sich gesanglich versiert und dokumentiert, dass die langjährige Tätigkeit im Chor und Extrachor des Trierer Theaters den Protagonisten eine bemerkenswerte Bühnen-Souveränität beschert hat.
Bejubelte Edelsteine.
Da werden viele StĂĽcke zu kleinen, vom Publikum bejubelten Edelsteinen: Robert Stolz’ „Auch du wirst mich einmal betrĂĽgen“ und Walter Kollos „Zwei in einer groĂźen Stadt“ mit durchaus melancholischen Untertönen, das kecke „Am Sonntag will mein SĂĽĂźer mit mir segeln geh’n“, Jarys unverwĂĽstliches „Das kann doch einen Seemann nicht erschĂĽttern“ oder Kreislers gemeiner, aber nicht ganz unzutreffender „Musikkritiker“.

Für den musikalischen Hintergrund hat man sich mit Peter Kasper (Kontrabass) und Fred Boden (Schlagzeug) zwei vorzügliche Allrounder vom Philharmonischen Orchester ausgeliehen, aber staunen macht vor allem Christian Hill am Klavier. Ein 21-Jähriger, der mit einem Gefühl für das Zeitkolorit der Musik spielt, als wäre er mit den 70 Jahre alten Melodien groß geworden.
Am Ende jede Menge Beifall. Das Programm taugt für wesentlich mehr als ein einmaliges Gesangsklassen-Präsentationskonzert. Und nicht nur Konz hat einen schönen Saal, der sich über eine gelegentliche Überfüllung freuen würde.


Podium Junger KĂĽnstler

Artikel „Trierischen Volksfreund“ vom 02.05.2005

(red) Unter dem Motto „La RĂ©gion Ă  Trèves – d`Regioun zu TrĂ©ier – die Region zu Gast in Trier“ präsentiert der Jazzclub EuroCore am Sonntag, 22. Mai, ab 11 Uhr im Rokoko-Festsaal des KurfĂĽrstlichen Palais in Trier zum 25. Mal Studierende der „klassischen Musik“ des Conservatoire de Musique de Luxembourg, des Conservatoire National de RĂ©gion de Metz sowie SchĂĽler der Musikpädagogen Ursula Bauer (Gesang) aus Trier und Gabriele Remer (Klavier) aus Konz.
Das aktuelle Programm der Veranstaltung umfasst Werke von Bach, Mozart, Beethoven, Brahms, Chopin, Debussy, Fauré, Rossini, Bartok, Rachmaninoff und Gershwin.

 


Kultur vor Ort Podium vielversprechender Talente

Artikel „Trierischer Volksfreund“ vom 22.11.2005 (in AuszĂĽgen)

Von unserer Mitarbeiterin Anke Emmerling

Trier. Vielversprechende musikalische Nachwuchstalente aus Metz, Luxemburg und Trier präsentierten sich beim Podium Junger KĂĽnstler im KurfĂĽrstlichen Palais. Die Matinee bot einen abwechslungsreichen Querschnitt durch klassische Instrumental- und Vokalmusik… Die Gäste, darunter Schirmherr Landtagspräsident Christoph Grimm, erlebten anspruchsvolle Vielfalt auf teilweise hohem Niveau. ….
…Trier präsentierte sich mit von Ursula Bauer und Gabriele Remer ausgebildetem Klavier- und Gesangsnachwuchs. …viel Applaus erhielt der junge Bariton Tim Heisse, der stimmlisch, aber auch mimisch sowohl im Mozart-Duett als auch in Musicalmelodien von Gershwin ĂĽberzeugte. Mira Göbel, Duettpartnerin von Heisse und Michaela Wiedemann, beide Sopran, trugen in Begleitung von Miriam Thinnes und Larissa Boie (Klavier) sowie Franziska Embach (Klarinette) Solokostproben ihrer ausbaufähigen Stimmen vor, unter anderem in Arien von Mozart oder Mendelssohn Bartholdy. Sie ĂĽberzeugten aber vor allem gemeinsam im leichten swingenden Ausklang „Now you has Jazz“ von Cole Porter. Alles in allem hinterlieĂź dieses ansprechende Konzert das beruhigende GefĂĽhl, dass man sich um motivierten und talentierten Nachwuchs an Musikern in dieser Region keine Sorgen machen muss!


Zehn Jahre Gesang

Artikel „Trierischer Volksfreund“ vom 06.07.2004

TRIER. (red) „Vorhang auf!“ ist das Motto eines Konzerts, zu dem die Gesangsklasse Ursula Bauer anlässlich ihres zehnten Jubiläums am Sonntag, 11. Juli, um 18 Uhr in die Aula des Hindenburg-Gymnasiums Trier (HGT) einlädt.
Einige der mitwirkenden SchĂĽler des Konzerts „Vorhang auf!“ am Sonntag im HGT kommen aus dem Raum Bitburg. Drei davon sind Gesangs-Stipendiaten der Dr.-Hanns-Simon-Stiftung Bitburg.
AufgefĂĽhrt werden Querschnitte aus Oper (Mozarts „Don Giovanni“, Lortzings „Der Waffenschmied“, Offenbachs „Hoffmanns Erzählungen“), Operette (Strauss‘ „Der Zigeunerbaron“) und Musical (Kerns „Show Boat“, Loewes „My fair Lady“). AuffĂĽhrende sind derzeitige und ehemalige SchĂĽler der Gesangsklasse von Ursula Bauer aus Trier.
Am Klavier begleitet Christian Hill aus Konz.
Die Moderation ĂĽbernimmt Hajo MĂĽller. Der Eintritt ist frei.


 Start mit Solisten

Artikel „Trierischer Volksfreund“ vom 05.05.2004

„Pluwiger Sommer“ wird am Sonntag eröffnet

(dis) Die Veranstaltungsreihe „Pluwiger Sommer 2004“ startet am Sonntag, 9. Mai, um 11.15 Uhr auf dem Kirchplatz mit einer Matinee.
Vier Solisten der Gesangsklasse Ursula Bauer aus Trier interpretieren Werke von Mozart, Schumann, Brahms, Scherer, Gershwin und Porter.
Unter dem Motto „Liederreise“ erleben die Zuhörer Arien, Duette, Songs und Ensembles. Sie werden von den Gesangssolisten Monika Hecken (Sopran) aus Trier, Monika Weber (Sopran) aus Lampaden, Carsten Emmerich (Bariton) aus Pluwig und Tim Heisse (Bass) aus Trier dargeboten. Am Klavier werden die Solisten von Christian Hill aus Konz begleitet.
Die Besucher können sich auf ein abwechslungsreiches musikalisches Matineeprogramm zum Muttertag freuen. Bei schlechtem Wetter wird die Veranstaltung ins Bürgerhaus verlegt. Der Eintritt ist frei. Zur Veranstaltung werden auch Weine von Ruwerwinzern angeboten. Die weiteren Ereignisse dieser Serie wird der Trierische Volksfreund rechtzeitig ankündigen.


Der lange Weg zur Gesangskunst

Artikel von Dieter Lintz,“Trierischer Volksfreund“ vom 20.01.2004

TRIER. „Singe, wem Gesang gegeben“, formulierte einst DichterfĂĽrst Ludwig Uhland. Was aber tun, wenn das BedĂĽrfnis zu singen größer ist als die natĂĽrliche Gabe? FĂĽr solche Fälle gibt es ausgebildete Profis wie die Trierer Gesangslehrerin Ursula Bauer.

Volle Konzentration: Ursula Bauer und Carsten Emmerich.
Foto: Hans Krämer

Carsten Emmerich schnaubt wie ein Walross. Immer wieder pustet er Luft durch die halb geschlossenen Lippen, um anschlieĂźend den Kopf an die TĂĽr zu lehnen, die Arme baumeln zu lassen und laut „huhuhu“ zu intonieren.
Nein, wir sind nicht bei der Neuverfilmung von „The Shining“, und Carsten Emmerich ist kein Mann am Rande des Nervenzusammenbruchs, sondern ein grundsolider Sänger vom Chor des Trierer Stadttheaters. Aber Gesangstraining ist Leistungssport, und so erinnert sein Einstieg in die Gesangsstunde nicht von ungefähr an eine Aufwärm-Ăśbung unter FuĂźball-Profis.
Nur dass es hier keinen Trainer gibt, sondern eine Trainerin. Das zehn Quadratmeter groĂźe, von Notenheften und MusikbĂĽchern gesäumte Zimmerchen in der EberhardstraĂźe ist die „Coaching Zone“ von Ursula Bauer. Rund 30 SchĂĽler zwischen 14 und 50 unterrichtet die Gesangslehrerin. Das Einzugsgebiet reicht von Koblenz bis SaarbrĂĽcken. Zum Klienten-Kreis gehören angehende Berufssänger, die sich auf Vorsingen vorbereiten ebenso wie „Amateure“, die ihre Stimme weiterbilden wollen. Oder professionelle Chorsänger wie Carsten Emmerich, die ihr Handwerkszeug verbessern.
Seine „MitschĂĽlerin“ Monika Hecken hätte sich einen kĂĽnstlerischen Beruf durchaus vorstellen können, aber Studium, Job und Kinder wiesen in eine andere Richtung. Nun probt sie Mozart-Arien „aus SpaĂź an der Freude“. Ein harter Job, sagt Ursula Bauer, Mozart „wirkt leicht, ist aber sauschwer“. Monika Hecken arbeitet sich durch die Koloraturen, bewältigt den Notenberg. „Sehr schön, aber das Ganze bitte jetzt mit mehr Emotionen“, fordert die Lehrerin. „Das auch noch“, kommt prompt die Antwort.
Singen ist Arbeit, Leichtigkeit stellt sich erst bei Perfektion ein. „Die Zunge ist der ärgste Feind des Sängers“, schmunzelt Ursula Bauer – ein Feind, den zu beherrschen man lernen muss.
Dass man Unterricht braucht, um sich ein Instrument anzueignen, gilt allgemein als Selbstverständlichkeit. Wer aber bekennt, dass er Geld und Zeit investiert, um seine Stimme schulen zu lassen, stößt gelegentlich auf verständnisloses Schulterzucken. Dabei ist das menschliche Gesangs-Organ komplizierter als jedes Instrument. Das beginnt beim richtigen Atmen und hört beim korrekten Bewegen der Lippen noch lange nicht auf.
Machen lässt sich vieles: Die Reichweite der Stimme nach oben und unten behutsam ausdehnen, die Artikulation verbessern, die Stimmband-Schwingungen harmonisieren. Aber bis zur wahren Gesangskunst ist es „ein langer Weg“, bekräftigt Ursula Bauer. Sie muss es wissen, ist sie mit ihrer markanten Alt-Stimme doch seit Jahren eine gefragte Konzertsängerin. Musikwissenschaft und Musikpädagogik hat sie studiert, ebenso wie das Opernfach.
Mit 30 dauerhaften SchĂĽlern lässt sich die Existenz durchaus sichern. Da kann es schon mal vorkommen, dass die Lehrerin Bauer einem potenziellen SchĂĽler davon abrät, bei ihr Unterricht zu nehmen, „weil das eine verschwendete Investition wäre“.
Carsten Emmerich hat unterdessen das warm-up beendet. „So, dann wollen wir jetzt mal unser geliebtes i ĂĽben“, gibt die Pädagogin vor. Der Sänger schaut drein, als habe ihm der Zahnarzt den Bohrer gezeigt. Aber dann wird trainiert, was das Zeug hält. SchlieĂźlich heiĂźt es, fit zu sein, wenn die Gesangsklasse Ursula Bauer am 11. Juli in die HGT-Aula zum Festkonzert aus Anlass des zehnjährigen Bestehens einlädt.


KONZERTE

Artikel „Trierischer Volksfreund“ vom 15.09.2003

Trier. Zur Eröffnung des neuen Konzertraums im Musikhaus Reisser gestalten vier Schüler der Gesangsklasse Ursula Bauer, Trier, am Sonntag, 28. September, 11 Uhr, eine Matinee mit Werken von Mozart, Schumann, Brahms, Scherer, Gershwin und Porter. Am Klavier werden Monika Hecken, Monika Weber (beide Sopran), Carsten Emmerich (Bariton) und Tim Heisse (Bass) von Christian Hill begleitet.


SchĂĽlerkonzert

Artikel „Trierischer Volksfreund“ vom 07.07.2003

„DIE MACHT DER MUSIK“ lautet der Titel eines SchĂĽlerkonzertes der Gesangsklasse Ursula Bauer (Foto) am Sonntag, 13. Juli, 18 Uhr, im Römersaal der Vereinigten Hospitien/Trier. Auf dem Programm stehen Lieder, Arien, Songs, Ensembles und Chöre von Händel, Mendelssohn Bartholdy, Mozart. Als Instrumentalisten wirken mit:
Bernhard Schleimer (Klavier) und Claudia Steffes-Maus (Querflöte).