Pressestimmen

Die Kulturmacher       Ursula Bauer
„Ich brenne für die Musik“

Artikel „Trierischer Volksfreund“ vom 03.09.2019 von Michaela Hellmann

In ihrem Studio in der Kalenfelsstraße gibt Ursula Bauer Gesangsunterricht. 
Foto: TV/Michaela Hellmann

Früher stand Ursula Bauer als Sängerin auf der Bühne, heute unterrichtet sie andere, die es lernen möchten. Vor 25 Jahren eröffnete sie ihr Studio für Stimme und Gesang in Trier.

Musik wurde Ursula Bauer in die Wiege gelegt. Ihr Vater, der Trierer Kirchenmusiker Albert Bauer, nahm sie als Zehnjährige mit zu den Proben des Kirchenchors der Pfarrgemeinde Herz-Jesu, den er leitete. Auch am Klavier und der Orgel unterrichtete er sie. Dem Klavierspiel und vor allem dem Singen ist die 58-Jährige treu geblieben und hat die  unterschiedlichen Facetten der Kraft beleuchtet werden, die alles bewegt. Von Kunstliedern über Chansons, Oper und Musical-Lieder hat sie ein vielfältiges Programm zusammengestellt, an dem 30 ihrer Schüler als Solisten und in Ensembles mitwirken. Zum Programm gehören bekannte Werke wie die „Habanera“ aus Georges Bizets Oper „Carmen“ und „Let’s do it, let’s fall in love“ von Cole Porter. „Meine heimlichen Favoriten sind allerdings die unbekannteren Stücke mit schwarzem Humor“, verrät Bauer. So durften die Lieder „Bitte erschieß‘ Deine Gattin!“ von Georg Kreisler und „Ich habe zu viel Angst vor meiner Frau“ von Otto Reutter nicht fehlen. Zwei Jahre lang hat sie das Konzert geplant, seit März laufen die Proben. „Schüler, die erst mit dem Unterricht begonnen haben und solistisch noch nicht so weit entwickelt sind, singen in Ensembles von drei bis vier Personen“, erklärt Bauer. Im September stehen dann noch Proben mit der Pianistin Anna-Sophie Sczepanek an. Rund 50 Schüler kommen regelmäßig zu ihr in die Kalenfelsstraße, um ihre Stimme und ihren Gesang zu verbessern. Seit 2014 hat Ursula Bauer ihr kleines Gesangsstudio im Erdgeschoss des freistehenden Häuschens direkt an der ehemaligen Kirche St. Paulus in Trier. „Es üben aber auch nicht alle zusammen in einem Raum“, sagt sie. „Jeder Schüler bekommt bei mir Einzelunterricht. Die Problematik der einzelnen Sänger ist so unterschiedlich, dass ich mich individuell nach den Bedürfnissen richten muss.“ „Bei mir melden sich sowohl Berufssänger, die sich verbessern wollen, als auch junge Leute, die sich auf ein Gesangsstudium und die Prüfung vorbereiten. Manche kommen einfach aus Spaß.“ Sie helfe aber auch Menschen, die ein Problem mit den Stimmbändern haben, beruflich viel sprechen und schnell heiser würden. Für die Gesangspädagogik habe sie sich schon im Studium interessiert und einem Kommilitonen nebenher Unterricht gegeben, sagt Bauer.

Dass sie heute ihren Lebensunterhalt damit verdient, hat sie ihrer früheren Lehrerin, der Schweizer Opernsängerin Maria Stader, zu verdanken, die Bauer in der Meisterklasse in Zürich unterrichtete. „Sie hat mein Talent zum Unterrichten erkannt und gesagt, dass ich ein Ohr für die Pädagogik habe“, erzählt Bauer. „Das war der Anstoß für mich, mich zur Gesangspädagogin ausbilden zu lassen.“

Gesangsklassen-Konzert von Ursula Bauer mit dem Opernsänger Franz Grundheber 2016 im Kurfürstlichen Palais.
Foto: TV/Stefanie Braun

Beim Gesangsunterricht hört ihre Arbeit noch nicht auf. „Von der Programmzusammenstellung über die Plakatgestaltung, den Saal mieten bis hin zur Finanzierung mache ich alles selbst.“ Und da geht Bauer in Vorkasse, gesponsert, so die Sängerin, werde sie nicht. Doch all die Mühe lohne sich jedes Mal: „Ich freue mich immer wahnsinnig, wenn ich das auf der Bühne sehe, was ich mir so lange vorher ausgedacht und geplant habe.“ Ihre liebste Erinnerung aus einem Vierteljahrhundert Gesangsklasse sei das Konzert mit dem Opernsänger Franz Grundheber, das die Dieter-Lintz-Stiftung veranstaltet hatte. 2016 hatten ausgewählte Schüler ihrer Gesangsklasse die einmalige Gelegenheit, mit dem in Trier geborenen Sänger im Rokokosaal des Kurfürstlichen Palais auf der Bühne zu stehen und zu singen. „Als man mich deswegen gefragt hat, bin ich beinahe vom Stuhl gefallen“, erinnert sich die Gesangspädagogin und lacht. Was ihr an ihrem Job am meisten gefällt? „Ich brenne für die Musik, und für mich ist es das Größte, wenn ich andere mit meiner Freude am Singen anstecken kann.“

INFO

Konzert zum 25-jährigen Bestehen der Gesangsklasse

Unter dem Titel „Mitten ins Herz – Von den Launen der Liebe“ steht das Konzert am Sonntag, 22. September, um 17 Uhr in der Promotionsaula des Priesterseminars Trier. Rund 30 Sängerinnen und Sänger der Gesangsklasse interpretieren als Solisten und in Ensembles Werke rund um die Launen der Liebe. Anna-Sophie Sczepanek begleitet sie am Klavier. Durch den Abend führt Moderator Hajo Müller vom Saarländischen Rundfunk. Die Gesamtleitung hat Ursula Bauer.

Karten gibt es für 20/15 Euro in Trier im Musikhaus Reisser, Fleischstraße 30-31, sowie im Musikhaus Hans Kessler, Dietrichstraße 49.


22 Sänger zeigen ihr Können
Gesangsklasse von Ursula Bauer präsentierte sich im Römersaal Trier

Artikel „Trierischer Volksfreund“ vom 27.06.2018

Foto: Alex Monvel

Unter dem Motto „Podium-die Sängerinnen und Sänger stellen sich vor“ hatte die Gesangsklasse von Ursula Bauer kürzlich wieder in den Römersaal Trier eingeladen. Ziel dieser Veranstaltung war für die Sänger auch in diesem Jahr, im Unterricht erarbeitete Lieder und Arien darzubieten und sich vor Publikum zu erproben.

22 Sänger aller Ausbildungsstufen konnten diese Gelegenheit nutzen und präsentierten, teils schon auf sehr professionellem Niveau und in szenischer Darbietung, ein abwechslungsreiches Programm. Ob im Kunstlied, in Oratorien- u Opernarien, oder in Musical und Filmsongs: die Sänger überzeugten und begeisterten ihr Publikum.

Moderator war Alex Kotz, am Flügel begleitete Ursula Bauer die Sänger.


Sänger begeistern ihr Publikum
Veranstaltung der Gesangsklasse von Ursula Bauer im Römersaal Trier

Artikel „Trierischer Volksfreund“ vom 29.06.2017

Foto: Alex Monvel

Unter dem Motto “Podium – die Sängerinnen und Sänger stellen sich vor“- hatte die Gesangsklasse von Ursula Bauer kürzlich in den Römersaal der Vereinigten Hospitien Trier eingeladen. In dieser Abschlussveranstaltung vor der Sommerpause nahmen die Sängerinnen und Sänger unterschiedlichster Alters- und Ausbildungsstufen die Gelegenheit wahr, sich vor Publikum zu erproben. Und das mit großem Erfolg: die Gesangsklasse konnte mit einem abwechslungsreichen Programm überzeugen, und das Publikum in den vielfältigsten Stilrichtungen begeistern. Langanhaltender Applaus im vollbesetzten Saal.

Moderator war Alexander Kotz, am Flügel begleitete Ursula Bauer.


Neun mal Paul Potts und ein Trierer Weltstar
Opernsänger Franz Grundheber singt mit Trierer Nachwuchskünstlern im Kurfürstlichen Palais

Artikel „Trierischer Volksfreund“ vom 07.11.2016 von Stefanie Braun

In prächtiger Kulisse singt Franz Grundheber zusammen mit der Sopranistin
Bettina Schmidtke-Surges
als Zugabe aus Mozarts „Zauberflöte“
das Duett von Papageno und Pamina.

TV-Foto: Stefanie Braun 

(Trier) Der weltbekannte Opernsänger und gebürtiger Trierer gibt bei einem Abend mit eine Trierer Gesangsklasse nicht nur Anekdoten aus seinem Leben und seiner Karriere, sondern auch handfeste Tipps für den Nachwuchs zum Besten.

Trier. „Schu-Schuhu“, Franz Grundheber legt Daumen und Zeigefinger aufeinander, als wolle er die Schwierigkeit dieser Silben aus der Luft zupfen, um sie der jungen Sopranistin zu präsentieren. Sie müsse das S-C-H mehr betonen, weniger Druck auf dem U. Bettina Schmidtke-Surges nickt, sie hat verstanden. Es ist Freitag, 4. November, 18 Uhr: Generalprobe. Bis zum Liederabend morgen gibt es noch viel zu tun. Dennoch lässt Grundheber es sich nicht nehmen, jedem Sänger ein Feedback zu seinem Beitrag zu geben.

Franz Grundheber wird zusammen mit der Gesangsklasse von Ursula Bauer im Rokokosaal des Kurfürstlichen Palais zu sehen sein. Die Schüler singen, er erzählt aus seinem Leben und seiner Karriere. Organisiert von der Dieter-Lintz-Stiftung hat der Abend vorrangig den Zweck, „den Stiftungsgedanken zu erfüllen, Talente zu fördern und Menschen zusammenzubringen“, sagt Margret Möllenkamp-Lintz, die Witwe von Dieter Lintz und Vorsitzende des Kuratoriums der Stiftung.
Es ist Samstag, 5. November: Der große Tag ist gekommen. Die Sänger haben sich die Tipps zu Herzen genommen, betonen Silben anders, nehmen etwas Druck aus der Stimme, lassen sich Zeit zum Stillsein und Spielen. Sie präsentieren eine abwechslungsreiche Liederpalette: Unter anderem Franz Schuberts „Frühlings-traum“ (Carsten Emmerich), Mozarts „Papagena, Weibchen, Täubchen“ (Helmut Marmann) oder auch die „Habanera“ von Carmen (Magdalena Piatek-Hontheim). Bei „Als Büblein klein an der Mutter Brust“ aus der Oper „Die lustigen Weiber von Windsor“ können Bassist Horst May und seine Schul-Kollegen zudem ihr schauspielerisches Talent unter Beweis stellen.
Auch während des Konzerts gibt Grundheber noch Fingerzeige, falls die Sänger vergessen haben, wohin sie schauen sollen, und räumt Stühle von der Bühne, damit sie die einstudierten Wege gehen können. Alles muss sitzen. Er ist Profi durch und durch.
Der 79-Jährige sang an allen großen Opernhäusern der Welt und hat seine Heimat dabei doch nie vergessen: Trier, oder präziser, Trier-Biewer. Mit 18 Jahren entdeckte er hier die Opernwelt für sich. Der Part eines Sängers im Trierer Theater berührte ihn so sehr, dass ihm eine Gänsehaut nach der anderen über die Arme lief. Dieser war niemand geringerer als Peter Roth-Ehrang, der selbst aus Trier stammte und ein bekannter Opernsänger wurde. Grundheber übte in dieser Nacht im Kinderzimmer, bis der Vater gegen die Zimmerwand klopfte. „Von diesem Abend an, wusste ich, dass ich Opernsänger werden wollte“, erzählt Grundheber noch in der Generalprobe.
Manfred May habe ihn dann weitergebracht, berichtet er den 100 Konzertzuschauern im Rokokosaal. Sie hatten oft gegeneinander Handball gespielt, irgendwann wuchs daraus eine Freundschaft. Grundheber bewunderte May, der in Saarbrücken damals Musik studierte, für seine Stimme. „So wie ihr Jung’, su möchte’ ich uch mal singen“, sagte er damals.
Es sind diese kleinen charmanten Anekdoten, mit denen Grundheber das Publikum in seinen Bann zieht. Einmal wurde er gefragt, was er von der Castingshow-Entdeckung Paul Potts halte, dem unscheinbaren Engländer, der mit einer Version von „Nessum dorma“ für Aufsehen sorgte. Grundhebers Antwort darauf: „Wir haben an der Mosel mindestens 25 Paul Potts in den vielen Männergesangvereinen.“ Großer Applaus – es ist eben ein Heimspiel für Grundheber. Und ein besonderer Abend für die neun Schüler aus Ursula Bauers Gesangsklasse. „Er hat 20 Minuten mit mir an meinem Lied gearbeitet,“ schwärmt Carsten Emmerich bei der Generalprobe. Der ehemalige Bankangestellte ist seit 1998 festes Mitglied des Opernchores im Theater Trier. Grundhebers Tipps werden wohl auch nach diesem Abend noch Verwendung finden.
Für die Trierer Sänger hat Grundheber ohnehin nur Lob übrig, schon bei der Probe am Freitag fragt er bei einigen, warum sie keine Profis geworden sind. Einen neuen Paul Potts hat Grundheber an diesem Abend bestimmt nicht entdeckt. Sondern gleich neun von diesem Kaliber.
Extra“Ich singe zur Eröffnung der Elbphilharmonie am 28. Januar den Moses von ‚Moses und Aaron‘ von Arnold Schönberg. Dass man mich in dem Alter dafür noch nimmt ist eine große Ehre.“ In der Eröffnungswoche der Elbphilharmonie in Hamburg werden verschiedene Konzerte stattfinden, eines gestaltet der Trierer Opernsänger Franz Grundheber. Der 79-Jährige ist seit 1966 an der Hamburgischen Staatsoper engagiert, 2006 wurde er zum Ehrenmitglied des Hauses ernannt. sbra


Ein Weltstar zu Besuch
Dieter-Lintz-Stiftung: Opernsänger Franz Grundheber

tritt mit Trierer Gesangsklasse auf

Artikel „Trierischer Volksfreund“ vom 20.10.2016 von Stefanie Braun

(Trier/Hamburg) Er blickt auf eine internationale Karriere zurück, die ihre Anfänge in der Region nahm.Der gebürtige Trierer Franz Grundheber kommt am Samstag, 5. November, zu einem gemeinsamen Abend mit der Gesangsklasse von Ursula Bauer nach Trier – organisiert von der Dieter-Lintz-Stiftung.
Volksfreund-Leser können exklusiv dabei sein.

Trier/Hamburg. „Es ist DAS Highlight“, Ursula Bauer lacht am Telefon praktisch ununterbrochen. Die Aufregung der Gesangslehrerin aus Trier ist hörbar. Ein Weltstar besucht ihre Gesangsklasse: Franz Grundheber. Der gebürtige Trierer ist ein ganz Großer der Sangeskunst, von 1966 bis 1988 war er festes Ensemblemitglied der Hamburger Staatsoper, seitdem ist er freischaffend tätig. 1986 wurde er zum Hamburger Kammersänger ernannt, 2006 zum Ehrenmitglied des Hauses, und 2012 sang er zur 2000. Vorstellung an der Hamburgischen Staatsoper. 150 Rollen, 75 erste Rollen, zehn Uraufführungen gehen auf das Konto des inzwischen 79-jährigen Baritons.
Eine internationale Karriere, die ihre Anfänge in der Region nahm: Grundheber ist gebürtiger Trierer. Seiner Heimat blieb er immer verbunden, mehrfach sang er auch am Theater Trier, zuletzt in der Spielzeit 2005/2006 im „Fliegenden Holländer“. Nun besucht er die Gesangsklasse von Ursula Bauer, und mehr: „Es wird einen gemeinsamen Liederabend geben, meine Schüler singen, und Franz Grundheber erzählt zwischen den Stücken aus seiner Karriere und seinem Leben.“
Das Zusammentreffen von Weltstar und Gesangsklasse wird von der Dieter-Lintz-Stiftung organisiert. Das sei eine Riesenchance für ihre Schüler, so Bauer, von den Erfahrungen eines Sängers der alten Schule zu profitieren. Damit sei der Grundgedanke der Stiftung ja voll erfüllt, sagt Margarete Möllenkamp-Lintz. Sie ist die Vorsitzende der Dieter-Lintz-Stiftung, benannt nach dem verstorbenen TV-Redakteur Dieter Lintz, der ein begeisterter Kulturjournalist war und ihr Ehemann. „Mit der Stiftung sollen Talente gefördert und Menschen zusammengebracht werden, und dieser Abend wäre genau nach Dieters Geschmack gewesen“, sagt sie.
Grundheber hatte nach dem überraschenden Tod von Lintz im August 2014 der Idee eines Liederabends in Trier zugesagt. Möllenkamp-Lintz fiel sofort die Klasse von Bauer ein: „Dieter hat frühere Konzerte der Klasse oft moderiert und war immer begeistert.“
Vor fast einem Jahr rief sie zusammen mit dem Verein der Freunde und Förderer des kulturellen Nachwuchses der Region die Stiftung ins Leben. Nun soll es also der musikalische Nachwuchs sein, der im Sinne des Stiftungsgedankens gefördert wird: „Es geht auch darum, Mut zu haben, Dinge auszuprobieren, einfach weil sie einem Spaß machen, ohne an Geld oder Erfolg zu denken. Sich weiterentwickeln, das war Dieter wichtig.“
Auf dem Programm des exklusiven Abends stehen unter anderem: Franz Schuberts „Frühlings traum“, Gustav Mahlers „Hans und Grete“, Robert Schumanns „Der arme Peter“, Gian-Carlo Menottis „Lullaby“, Wolfgang Amadeus Mozarts „Papagena, Weibchen, Täubchen“, Carl Orffs „Schu-Schuhu, es fallen dem König die Augen zu“, Otto Nicolais „Als Büblein klein an der Mutter Brust“, Georges Bizets „Habanera“, Franz Lehárs Wolgalied, Engelbert Humperdincks „Abends, will ich schlafen gehn“.
Karten für den Abend mit Franz Grundheber gibt es nicht zu kaufen, allerdings können TV-Leser 50 x 2 Karten für die Benefiz-Gala am 5. November, 17 Uhr, im Kurfürstlichen Palais gewinnen. Einfach anrufen unter Telefon 0137 8226674 (50 Cent pro Anruf aus dem deutschen Festnetz, abweichende Kosten aus dem Mobilfunk) und mit etwas Glück zwei Eintrittskarten gewinnen.Teilnahmeschluss ist Dienstag, 25. Oktober, 23 Uhr. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. red mitmachen.volksfreund.de/benefiz/


Konzert zu Ehren von Georg Schmitt

Artikel „Trierischer Volksfreund“ vom 04.03.2016 

(Trier) Am 11. März jährt sich der Geburtstag von Georg Schmitt, dem Komponisten des Moselliedes, zum 195. Mal. Am kommenden Sonntag findet aus diesem Anlass in der Pfarrkirche St. Martin um 16 Uhr ein Konzert statt.

Trier. Es wäre ein Fehler, Georg Schmitts Werk nur auf das Mosellied zu reduzieren. Schmitt, geboren am 11. März 1821 im Stadtteil Zurlauben (Gasthaus „Zum Mosellied“), wurde auf Grund seiner außergewöhnlichen Begabung im Alter von nur 14 Jahren als Nachfolger seines früh verstorbenen Vaters Domorganist am Trierer Dom.

Wegen Meinungsverschiedenheiten verlor er diese Stelle und ging nach seiner Militärzeit nach Paris. Als Organist von St. Sulpice in Paris und Komponist und Lehrer genoss er großes Ansehen. Die Lebensgeschichte und die Beschreibung seiner Werke sind nachzulesen in dem im letzten Jahr erschienenen Buch „Orgel und Oper – Georg Schmitt 1821 – 1900“ von Wolfgang Grandjean. Zu seinen Werken gehören Orgel- und Klavierkompositionen, Chor- und Solowerke, Bühnenwerke und vieles mehr.
Der Pianist und Organist Klauspeter Bungert, der Chorleiter Achim Müller sowie der Autor Wolfgang Grandjean versuchen seit vielen Jahren, die Kompositionen Schmitts der Öffentlichkeit wieder zugänglich zu machen. Am Sonntag, 6. März, findet aus diesem Anlass in der Pfarrkirche St. Martin um 16 Uhr ein Konzert statt, in dem dem Werk Georg Schmitts, aber auch dem Werk seiner zahlreichen Zeitgenossen, denen er Lehrer und Freund war, gedacht wird.

Foto: Archiv Gesangsklasse

Die Ausführenden sind: Mira Follmann und Bettina Schmidtke-Surges (Sopran), Kristina Steiner, Magdalena Piatek-Hontheim und Ute Arens (Mezzosopran), Simone Schmitz (Alt), Burkhard Gouverneur (Tenor), Carsten Emmerich und Gernot Surges (Bariton) und Helmut Marmann (Bass-Bariton), allesamt Mitglieder der Gesangsklasse Ursula Bauer.

Die Sänger werden von Klauspeter Bungert an der Orgel und am Klavier begleitet. Die musikalische Leitung des Konzerts hat Achim Müller. Der Eintritt zu diesem Konzert ist frei. Es wird um eine Spende zur Deckung der Kosten gebeten. red

 
 
 
 

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen