Pressestimmen

 

22 SÀnger zeigen ihr Können
Gesangsklasse von Ursula Bauer prÀsentierte sich im Römersaal Trier

Artikel „Trierischer Volksfreund“ vom 27.06.2018

Foto: Alex Monvel

Unter dem Motto „Podium-die SĂ€ngerinnen und SĂ€nger stellen sich vor“ hatte die Gesangsklasse von Ursula Bauer kĂŒrzlich wieder in den Römersaal Trier eingeladen. Ziel dieser Veranstaltung war fĂŒr die SĂ€nger auch in diesem Jahr, im Unterricht erarbeitete Lieder und Arien darzubieten und sich vor Publikum zu erproben.

22 SĂ€nger aller Ausbildungsstufen konnten diese Gelegenheit nutzen und prĂ€sentierten, teils schon auf sehr professionellem Niveau und in szenischer Darbietung, ein abwechslungsreiches Programm. Ob im Kunstlied, in Oratorien- u Opernarien, oder in Musical und Filmsongs: die SĂ€nger ĂŒberzeugten und begeisterten ihr Publikum.

Moderator war Alex Kotz, am FlĂŒgel begleitete Ursula Bauer die SĂ€nger.


SĂ€nger begeistern ihr Publikum
Veranstaltung der Gesangsklasse von Ursula Bauer im Römersaal Trier

Artikel „Trierischer Volksfreund“ vom 29.06.2017

Foto: Alex Monvel

Unter dem Motto “Podium – die SĂ€ngerinnen und SĂ€nger stellen sich vor“- hatte die Gesangsklasse von Ursula Bauer kĂŒrzlich in den Römersaal der Vereinigten Hospitien Trier eingeladen. In dieser Abschlussveranstaltung vor der Sommerpause nahmen die SĂ€ngerinnen und SĂ€nger unterschiedlichster Alters- und Ausbildungsstufen die Gelegenheit wahr, sich vor Publikum zu erproben. Und das mit großem Erfolg: die Gesangsklasse konnte mit einem abwechslungsreichen Programm ĂŒberzeugen, und das Publikum in den vielfĂ€ltigsten Stilrichtungen begeistern. Langanhaltender Applaus im vollbesetzten Saal.

Moderator war Alexander Kotz, am FlĂŒgel begleitete Ursula Bauer.


Neun mal Paul Potts und ein Trierer Weltstar
OpernsĂ€nger Franz Grundheber singt mit Trierer NachwuchskĂŒnstlern im KurfĂŒrstlichen Palais

Artikel „Trierischer Volksfreund“ vom 07.11.2016 von Stefanie Braun

In prÀchtiger Kulisse singt Franz Grundheber zusammen mit der Sopranistin
Bettina Schmidtke-Surges
als Zugabe aus Mozarts „Zauberflöte“
das Duett von Papageno und Pamina. TV-Foto: Stefanie Braun
 

(Trier) Der weltbekannte OpernsĂ€nger und gebĂŒrtiger Trierer gibt bei einem Abend mit eine Trierer Gesangsklasse nicht nur Anekdoten aus seinem Leben und seiner Karriere, sondern auch handfeste Tipps fĂŒr den Nachwuchs zum Besten.

Trier. „Schu-Schuhu“, Franz Grundheber legt Daumen und Zeigefinger aufeinander, als wolle er die Schwierigkeit dieser Silben aus der Luft zupfen, um sie der jungen Sopranistin zu prĂ€sentieren. Sie mĂŒsse das S-C-H mehr betonen, weniger Druck auf dem U. Bettina Schmidtke-Surges nickt, sie hat verstanden. Es ist Freitag, 4. November, 18 Uhr: Generalprobe. Bis zum Liederabend morgen gibt es noch viel zu tun. Dennoch lĂ€sst Grundheber es sich nicht nehmen, jedem SĂ€nger ein Feedback zu seinem Beitrag zu geben.

Franz Grundheber wird zusammen mit der Gesangsklasse von Ursula Bauer im Rokokosaal des KurfĂŒrstlichen Palais zu sehen sein. Die SchĂŒler singen, er erzĂ€hlt aus seinem Leben und seiner Karriere. Organisiert von der Dieter-Lintz-Stiftung hat der Abend vorrangig den Zweck, „den Stiftungsgedanken zu erfĂŒllen, Talente zu fördern und Menschen zusammenzubringen“, sagt Margret Möllenkamp-Lintz, die Witwe von Dieter Lintz und Vorsitzende des Kuratoriums der Stiftung.
Es ist Samstag, 5. November: Der große Tag ist gekommen. Die SĂ€nger haben sich die Tipps zu Herzen genommen, betonen Silben anders, nehmen etwas Druck aus der Stimme, lassen sich Zeit zum Stillsein und Spielen. Sie prĂ€sentieren eine abwechslungsreiche Liederpalette: Unter anderem Franz Schuberts „FrĂŒhlings-traum“ (Carsten Emmerich), Mozarts „Papagena, Weibchen, TĂ€ubchen“ (Helmut Marmann) oder auch die „Habanera“ von Carmen (Magdalena Piatek-Hontheim). Bei „Als BĂŒblein klein an der Mutter Brust“ aus der Oper „Die lustigen Weiber von Windsor“ können Bassist Horst May und seine Schul-Kollegen zudem ihr schauspielerisches Talent unter Beweis stellen.
Auch wĂ€hrend des Konzerts gibt Grundheber noch Fingerzeige, falls die SĂ€nger vergessen haben, wohin sie schauen sollen, und rĂ€umt StĂŒhle von der BĂŒhne, damit sie die einstudierten Wege gehen können. Alles muss sitzen. Er ist Profi durch und durch.
Der 79-JĂ€hrige sang an allen großen OpernhĂ€usern der Welt und hat seine Heimat dabei doch nie vergessen: Trier, oder prĂ€ziser, Trier-Biewer. Mit 18 Jahren entdeckte er hier die Opernwelt fĂŒr sich. Der Part eines SĂ€ngers im Trierer Theater berĂŒhrte ihn so sehr, dass ihm eine GĂ€nsehaut nach der anderen ĂŒber die Arme lief. Dieser war niemand geringerer als Peter Roth-Ehrang, der selbst aus Trier stammte und ein bekannter OpernsĂ€nger wurde. Grundheber ĂŒbte in dieser Nacht im Kinderzimmer, bis der Vater gegen die Zimmerwand klopfte. „Von diesem Abend an, wusste ich, dass ich OpernsĂ€nger werden wollte“, erzĂ€hlt Grundheber noch in der Generalprobe.
Manfred May habe ihn dann weitergebracht, berichtet er den 100 Konzertzuschauern im Rokokosaal. Sie hatten oft gegeneinander Handball gespielt, irgendwann wuchs daraus eine Freundschaft. Grundheber bewunderte May, der in SaarbrĂŒcken damals Musik studierte, fĂŒr seine Stimme. „So wie ihr Jung’, su möchte’ ich uch mal singen“, sagte er damals.
Es sind diese kleinen charmanten Anekdoten, mit denen Grundheber das Publikum in seinen Bann zieht. Einmal wurde er gefragt, was er von der Castingshow-Entdeckung Paul Potts halte, dem unscheinbaren EnglĂ€nder, der mit einer Version von „Nessum dorma“ fĂŒr Aufsehen sorgte. Grundhebers Antwort darauf: „Wir haben an der Mosel mindestens 25 Paul Potts in den vielen MĂ€nnergesangvereinen.“ Großer Applaus – es ist eben ein Heimspiel fĂŒr Grundheber. Und ein besonderer Abend fĂŒr die neun SchĂŒler aus Ursula Bauers Gesangsklasse. „Er hat 20 Minuten mit mir an meinem Lied gearbeitet,“ schwĂ€rmt Carsten Emmerich bei der Generalprobe. Der ehemalige Bankangestellte ist seit 1998 festes Mitglied des Opernchores im Theater Trier. Grundhebers Tipps werden wohl auch nach diesem Abend noch Verwendung finden.
FĂŒr die Trierer SĂ€nger hat Grundheber ohnehin nur Lob ĂŒbrig, schon bei der Probe am Freitag fragt er bei einigen, warum sie keine Profis geworden sind. Einen neuen Paul Potts hat Grundheber an diesem Abend bestimmt nicht entdeckt. Sondern gleich neun von diesem Kaliber.
Extra“Ich singe zur Eröffnung der Elbphilharmonie am 28. Januar den Moses von ‚Moses und Aaron‘ von Arnold Schönberg. Dass man mich in dem Alter dafĂŒr noch nimmt ist eine große Ehre.“ In der Eröffnungswoche der Elbphilharmonie in Hamburg werden verschiedene Konzerte stattfinden, eines gestaltet der Trierer OpernsĂ€nger Franz Grundheber. Der 79-JĂ€hrige ist seit 1966 an der Hamburgischen Staatsoper engagiert, 2006 wurde er zum Ehrenmitglied des Hauses ernannt. sbra


Ein Weltstar zu Besuch
Dieter-Lintz-Stiftung: OpernsÀnger Franz Grundheber

tritt mit Trierer Gesangsklasse auf

Artikel „Trierischer Volksfreund“ vom 20.10.2016 von Stefanie Braun

(Trier/Hamburg) Er blickt auf eine internationale Karriere zurĂŒck, die ihre AnfĂ€nge in der Region nahm.Der gebĂŒrtige Trierer Franz Grundheber kommt am Samstag, 5. November, zu einem gemeinsamen Abend mit der Gesangsklasse von Ursula Bauer nach Trier – organisiert von der Dieter-Lintz-Stiftung.
Volksfreund-Leser können exklusiv dabei sein.

Trier/Hamburg. „Es ist DAS Highlight“, Ursula Bauer lacht am Telefon praktisch ununterbrochen. Die Aufregung der Gesangslehrerin aus Trier ist hörbar. Ein Weltstar besucht ihre Gesangsklasse: Franz Grundheber. Der gebĂŒrtige Trierer ist ein ganz Großer der Sangeskunst, von 1966 bis 1988 war er festes Ensemblemitglied der Hamburger Staatsoper, seitdem ist er freischaffend tĂ€tig. 1986 wurde er zum Hamburger KammersĂ€nger ernannt, 2006 zum Ehrenmitglied des Hauses, und 2012 sang er zur 2000. Vorstellung an der Hamburgischen Staatsoper. 150 Rollen, 75 erste Rollen, zehn UrauffĂŒhrungen gehen auf das Konto des inzwischen 79-jĂ€hrigen Baritons.
Eine internationale Karriere, die ihre AnfĂ€nge in der Region nahm: Grundheber ist gebĂŒrtiger Trierer. Seiner Heimat blieb er immer verbunden, mehrfach sang er auch am Theater Trier, zuletzt in der Spielzeit 2005/2006 im „Fliegenden HollĂ€nder“. Nun besucht er die Gesangsklasse von Ursula Bauer, und mehr: „Es wird einen gemeinsamen Liederabend geben, meine SchĂŒler singen, und Franz Grundheber erzĂ€hlt zwischen den StĂŒcken aus seiner Karriere und seinem Leben.“
Das Zusammentreffen von Weltstar und Gesangsklasse wird von der Dieter-Lintz-Stiftung organisiert. Das sei eine Riesenchance fĂŒr ihre SchĂŒler, so Bauer, von den Erfahrungen eines SĂ€ngers der alten Schule zu profitieren. Damit sei der Grundgedanke der Stiftung ja voll erfĂŒllt, sagt Margarete Möllenkamp-Lintz. Sie ist die Vorsitzende der Dieter-Lintz-Stiftung, benannt nach dem verstorbenen TV-Redakteur Dieter Lintz, der ein begeisterter Kulturjournalist war und ihr Ehemann. „Mit der Stiftung sollen Talente gefördert und Menschen zusammengebracht werden, und dieser Abend wĂ€re genau nach Dieters Geschmack gewesen“, sagt sie.
Grundheber hatte nach dem ĂŒberraschenden Tod von Lintz im August 2014 der Idee eines Liederabends in Trier zugesagt. Möllenkamp-Lintz fiel sofort die Klasse von Bauer ein: „Dieter hat frĂŒhere Konzerte der Klasse oft moderiert und war immer begeistert.“
Vor fast einem Jahr rief sie zusammen mit dem Verein der Freunde und Förderer des kulturellen Nachwuchses der Region die Stiftung ins Leben. Nun soll es also der musikalische Nachwuchs sein, der im Sinne des Stiftungsgedankens gefördert wird: „Es geht auch darum, Mut zu haben, Dinge auszuprobieren, einfach weil sie einem Spaß machen, ohne an Geld oder Erfolg zu denken. Sich weiterentwickeln, das war Dieter wichtig.“
Auf dem Programm des exklusiven Abends stehen unter anderem: Franz Schuberts „FrĂŒhlings traum“, Gustav Mahlers „Hans und Grete“, Robert Schumanns „Der arme Peter“, Gian-Carlo Menottis „Lullaby“, Wolfgang Amadeus Mozarts „Papagena, Weibchen, TĂ€ubchen“, Carl Orffs „Schu-Schuhu, es fallen dem König die Augen zu“, Otto Nicolais „Als BĂŒblein klein an der Mutter Brust“, Georges Bizets „Habanera“, Franz LehĂĄrs Wolgalied, Engelbert Humperdincks „Abends, will ich schlafen gehn“.
Karten fĂŒr den Abend mit Franz Grundheber gibt es nicht zu kaufen, allerdings können TV-Leser 50 x 2 Karten fĂŒr die Benefiz-Gala am 5. November, 17 Uhr, im KurfĂŒrstlichen Palais gewinnen. Einfach anrufen unter Telefon 0137 8226674 (50 Cent pro Anruf aus dem deutschen Festnetz, abweichende Kosten aus dem Mobilfunk) und mit etwas GlĂŒck zwei Eintrittskarten gewinnen.Teilnahmeschluss ist Dienstag, 25. Oktober, 23 Uhr. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. red mitmachen.volksfreund.de/benefiz/


Konzert zu Ehren von Georg Schmitt

Artikel „Trierischer Volksfreund“ vom 04.03.2016 

(Trier) Am 11. MÀrz jÀhrt sich der Geburtstag von Georg Schmitt, dem Komponisten des Moselliedes, zum 195. Mal. Am kommenden Sonntag findet aus diesem Anlass in der Pfarrkirche St. Martin um 16 Uhr ein Konzert statt.

Trier. Es wĂ€re ein Fehler, Georg Schmitts Werk nur auf das Mosellied zu reduzieren. Schmitt, geboren am 11. MĂ€rz 1821 im Stadtteil Zurlauben (Gasthaus „Zum Mosellied“), wurde auf Grund seiner außergewöhnlichen Begabung im Alter von nur 14 Jahren als Nachfolger seines frĂŒh verstorbenen Vaters Domorganist am Trierer Dom.

Wegen Meinungsverschiedenheiten verlor er diese Stelle und ging nach seiner MilitĂ€rzeit nach Paris. Als Organist von St. Sulpice in Paris und Komponist und Lehrer genoss er großes Ansehen. Die Lebensgeschichte und die Beschreibung seiner Werke sind nachzulesen in dem im letzten Jahr erschienenen Buch „Orgel und Oper – Georg Schmitt 1821 – 1900“ von Wolfgang Grandjean. Zu seinen Werken gehören Orgel- und Klavierkompositionen, Chor- und Solowerke, BĂŒhnenwerke und vieles mehr.
Der Pianist und Organist Klauspeter Bungert, der Chorleiter Achim MĂŒller sowie der Autor Wolfgang Grandjean versuchen seit vielen Jahren, die Kompositionen Schmitts der Öffentlichkeit wieder zugĂ€nglich zu machen. Am Sonntag, 6. MĂ€rz, findet aus diesem Anlass in der Pfarrkirche St. Martin um 16 Uhr ein Konzert statt, in dem dem Werk Georg Schmitts, aber auch dem Werk seiner zahlreichen Zeitgenossen, denen er Lehrer und Freund war, gedacht wird.

Foto: Archiv Gesangsklasse

Die AusfĂŒhrenden sind: Mira Follmann und Bettina Schmidtke-Surges (Sopran), Kristina Steiner, Magdalena Piatek-Hontheim und Ute Arens (Mezzosopran), Simone Schmitz (Alt), Burkhard Gouverneur (Tenor), Carsten Emmerich und Gernot Surges (Bariton) und Helmut Marmann (Bass-Bariton), allesamt Mitglieder der Gesangsklasse Ursula Bauer.

Die SĂ€nger werden von Klauspeter Bungert an der Orgel und am Klavier begleitet. Die musikalische Leitung des Konzerts hat Achim MĂŒller. Der Eintritt zu diesem Konzert ist frei. Es wird um eine Spende zur Deckung der Kosten gebeten. red